Fünfter Gießener Kongress



5. Gießener Kongress

Sterben im Krankenhaus und stationären Pflegeeinrichtungen


am 30. November 2017 in Gießen

Ort: Aula der Justus-Liebig-Universität
Ludwigstraße 23
35390 Gießen

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Schirmherr: Staatsminister im Kanzleramt Prof. Dr. Helge Braun


Programm:


(pdf-Download)


Uhrzeit Programmpunkt Referent/in Ziel und Vortragskontext
9.00-9.30 Eröffnungen und Grußworte Joybrato Mukherjee, Präsident JL-Universität
Wolfgang Dippel, Staatssekretär Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Helge Braun, Minister im Kanzleramt
Begrüßungen, Perspektiven, Grußworte
9.30-9.45 Übersicht, Ziele und Ablauf des Kongresses Andre Banat & Wolfgang George
Moderatoren
Übersicht des Tages
9.45-10.15 Referat 1:
Kulturelle Perspektiven auf Leben, Gesundheit, Tod und Sterben
Claude-Helene Mayer
Sozial-, Gesundheits- und Kulturwissenschaftlerin
Die Unterschiedlichkeiten der sozio-kulturellen Grundannahmen von Gesellschaften werden erkennbar gemacht. Wie wirken sich diese auf den spezifischen Umgang mit Sterbenden (in den Institutionen) und damit verbunden auch auf die Helfer selber aus?
10.15-10.45 Referat 2:
Rechtsanspruch auf Hospizversorgung im Pflegeheim
Eugen Brysch
Deutsche Stiftung Patientenschutz, Politologe
Diskutiert werden soll, ob ein Rechtsanspruch auf Hospizbegleitung im Pflegeheim die Autonomie der dort Sterbenden stärken und den Pflegeberuf aufwerten kann.
10.45-11.15 Referat 3:
Einführung in die Ziele, Vorgehensweisen und erwünschten Ergebnisse der Thanatogogik
Horst Seibert
Sozialarbeiter und Theologe
Der Referent geht auf die Ziele, Bedeutung und Möglichkeiten einer "Erziehung" und "Bildung" zum Umgang mit Sterben und Tod ein und überträgt diese auf die Situation der Helfer in den Krankenhäusern und Pflegeheimen.
11.15-12.00 Plenum I:
Regionale Versorgung gestalten:
Das Projekt Palliativ Oase
Maria Haas-Weber, Susanne Simmler, Uwe Brömmer
Vertreter/innen des Main Kinzig Kreises & Wohnstift Hanau
Moderator: Thorsten Fritz
Wie kann eine stationäre Pflegeeinrichtung zugunsten der Versorgung sterbender Bewohner tätig werden? Vorgestellt wird das Modell "Palliativoase" des Wohnstiftes Hanau, das nicht zuletzt auch ein Projekt des Main-Kinzig Landkreises ist.
12.00-13.00 Mittagspause / Pressegespräch
13.00-13.30 Referat 4:
Studienvorstellung:
Biographische Entwicklungen
Wolfgang George
Versorgungsforscher und Thanatologe
Berichtet werden die zentralen Ergebnisse der Gießener Studien zu den Sterbebedingungen Teil 4
13.30-14.00 Referat 5:
Berufsbiographische Entwicklungslinien
Ulrike Schulze
Pflegewissenschaftlerin
Vorgestellt werden Erfahrungen über berufsbiographische Entwicklungen in der palliativen Versorgung arbeitender Berufsgruppen.
14.00-14.30 Referat 6:
Belastungen und Chancen in der Betreuung sterbender Menschen
Thomas Sitte
Deutsche PalliativStiftung, Arzt
Eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Tod und Sterben"; beruflich, (standes-)politisch, gesellschaftlich und persönlich.
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-15.45 Plenum II:
Endet der beruflich-professionelle Einsatz in der Betreuung Sterbender im Burn-out oder werden wir zu den besseren Menschen?
Thomas Sitte, Christiane Hoppe, Matthias Brumhard, Elisabeth Terno
Moderatoren: Reimer Gronemeyer / Andre Banat
Welche Strategien bilden die betroffenen Helfer aus, um die unzweifelhaft bestehenden Belastungen dauerhaft hilfreich-konstruktiv - für sich und ihr berufliches und privates Umfeld - nutzen zu können? Wie können schwierige Erfahrungen bewältigt werden? Gibt es Entlastungen, die für alle gültig sind?
15.45-16.00 Ausblick und Abschluss Wolfgang George / Andre Banat Durch die Moderatoren wird eine Zusammenfassung und ein Ausblick geführt.
Ende: 16.00 Uhr